{"id":1916,"date":"2021-03-26T14:41:34","date_gmt":"2021-03-26T14:41:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.entlebucher-saenger.ch\/wordpress\/?page_id=1916"},"modified":"2025-06-17T08:10:48","modified_gmt":"2025-06-17T08:10:48","slug":"in-memoriam","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.entlebucher-saenger.ch\/wordpress\/in-memoriam\/","title":{"rendered":"In Memoriam"},"content":{"rendered":"\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>\u201eDas Leben ist wie ein Lied ohne vorherige Proben. Lebe jeden Augenblick bevor der Vorhang f\u00e4llt und das Lied ohne Applaus zu Ende geht\u201c<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Unsere verstorbenen aktiven und ehemaligen S\u00e4ngerkollegen 2020-2025<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Walter Anton Hofstetter-D\u00e4ngeli<\/strong><br><strong>15. Februar 1941 \u2013 7. M\u00e4rz 2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Walter Hofstetter, Aktiv-Ehrenmitglied und Veteran. Walter war \u00fcber 60 Jahre Mitglied im M\u00e4nnerchor. Seine Treue zum Verein war beispielhaft und unerreicht. Wenn es die Gesundheit im hohen Alter irgendwie noch erlaubte, war er bei jeder Probe dabei. Er sang im 2. Bass und seine freundliche und ruhige Art wurde von seinen Vereinskollegen sehr gesch\u00e4tzt. Walter genoss auch ganz besonders die Kameradschaft und die vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccke auf Vereinsreisen im In- und Ausland. Am 14. M\u00e4rz 2025 sangen wir in der Kirche seine Lieblingslieder und mussten uns von ihm verabschieden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Max Moritz Halbeisen-Renggli <br>26. Januar 1932 \u2013 21. September 2025 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sein ganzes Herzblut schlug f\u00fcr den M\u00e4nnerchor Entlebuch. Jedes Jahr durfte er an der GV die Anerkennung f\u00fcr den l\u00fcckenlosen Probenbesuch entgegen nehmen. Max unterst\u00fctzte den Chor im 2. Tenor seit 1965. Nach der Probe war er immer dabei, um mit den Gesangskollegen bei einem Bier \u00fcber Gott und die Welt zu erz\u00e4hlen. Sein feiner Humor, die Schlagfertigkeit, die sch\u00f6ne Gesangstimme, sein s\u00fcffisantes L\u00e4cheln und die Hilfsbereitschaft und Kollegialit\u00e4t werden uns f\u00fcr immer fehlen. Max liegt dem Eigennamen Maximus zugrunde mit der Bedeutung \u00abder Gr\u00f6sste\u00bb. F\u00fcr uns M\u00e4nnerch\u00f6rler passt das. <\/p>\n\n\n\n<p><b>Hans Untern\u00e4hrer-Zemp<br><\/b><b>27. Februar \u2013 7. Januar 2024<\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Hans wurde im Jahre 2009 Mitglied im M\u00e4nnerchor. Seine kr\u00e4ftige, sichere und sch\u00f6ne Stimme im zweiten Tenor war eine wunderbare Bereicherung des Chorklanges. Hans liebte die Natur und hatte eine grosse F\u00e4higkeit, die Welt um sich herum aufmerksam wahr zu nehmen. Er sch\u00e4tzte es, gemeinsam mit den Gesangskollegen den Abend mit einem feinen Glas Wein auszuklingen zu lassen. Eines seiner Lieblingslieder war die \u00abFreundschaft\u00bb. Es war mehr als nur eine Melodie, der Text spiegelte auch seine grosse Dankbarkeit, die Erlebnisse und die Empathie gegen\u00fcber seinen Mitmenschen aus.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef \u00abSepp\u00bb Frey-Galli<br><\/strong><strong>30. Januar 1942 \u2013 11. Dezember 2023<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sepp trat dem M\u00e4nnerchor Frohsinn im Jahr 1974 bei. Er war ein sehr treuer 2. Bass. F\u00fcr Sepp bedeutete der M\u00e4nnerchor sehr viel. Er fehlte selten an einer Probe und sch\u00e4tzte vor allem auch die Kameradschaft und Geselligkeit danach. Der Verein durfte Jahrzehnte lang auf seine Mitarbeit bei Vereinsfesten und Anl\u00e4ssen z\u00e4hlen. An der 150-Jahr-Feier betreute Sepp mit viel Engagement die Festwirtschaft. Als Reisekassier organisierte Sepp viele unvergessliche Vereinsreisen im In- und Ausland. Als sich zunehmend Altersbeschwerden bemerkbar machten, verliess die Familie Frey das Entlebuch. Aber Sepp liess sich nicht unterkriegen und kam jeden Dienstag aus Kriens mit Bus und Bahn zur Probe nach Entlebuch. Sein S\u00e4ngerherz h\u00f6rte viel zu fr\u00fch auf zu schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Johannes (Hans) Dietrich-Gemperle<\/strong><br><strong>23. April 1928 &#8211; 31. Juli 2021<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beim M\u00e4nnerchor Frohsinn Entlebuch war Hans \u00fcber 30 Jahre Mitglied, zeitweise auch im Vorstand. Er nahm an mancher M\u00e4nnerchorreise teil. Nach dem unerwarteten Tod seines Onkels Oskar Braun im Jahre 1971 wurden Christian Elvedi und Hans Dietrich mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der ehemaligen Eco beauftragt. Hans war ein Mensch mit grosser Schaffenskraft und klarer Haltung. Vieles interessierte und begeisterte ihn, seine Offenheit f\u00fcr Neues pflegte er bis ins hohe Alter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Xaver (Veri) Suter &#8211; Mattli<\/strong><br><strong>13. Oktober 1943 &#8211; 8. M\u00e4rz 2021<br><\/strong>H\u00f6rst du La Montanara? Die Berge, sie gr\u00fc\u00dfen dich. H\u00f6rst du mein Echo schallen. Und leise verhallen? Veris Lieblingslied \u201eLa Montanare\u201c schmetterte der begeisterte 1. Tenor auf italienisch mit voller Inbrunst und \u00dcberzeugung im Chor, spontan als ad hoc Gruppe oder solo. Veri trat dem M\u00e4nnerchor 1973 bei. Seine Begeisterung f\u00fcr das Singen, das Anpacken bei Vereinsaufgaben, sein Optimismus und seine Lebensfreude wirkten ansteckend. Unvergesslich und grossartig bleibt auch sein unerm\u00fcdlicher Einsatz als Organisator und K\u00fcchenchef unserer Beiz im Pfarreiheim am Weihnachtsmarkt in Entlebuch. Wunschgem\u00e4ss wurde seine Asche an einem seiner Lieblingsorte der Natur \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eduard (Edy) Stalder<br><\/strong><strong>22. Dezember 1934 &#8211; 29. Januar 2021<\/strong><br>Der Stuhl f\u00fcr Edy am Probendienstag bleibt f\u00fcr immer unbesetzt. Wir werden Edy f\u00fcr seinen Optimismus, dem gesunden Humor und seine Stimme im 2. Tenor schmerzlich vermissen. Eine Delegation der Entlebucher S\u00e4nger hat Edy am Samstag, 13. Febr. 2020 in einem sehr eindr\u00fccklichen und w\u00fcrdevollen Trauergottesdienst verabschiedet. Die Lieder von Margaretha Kazarowa, die Klarinette von Urs Arnet und das Orgelspiel von Walter Blum haben bestimmt auch das grosse S\u00e4nger- und Musikerherz von Edy Stalder h\u00f6her schlagen lassen.<br><br><strong>Josef Anton Finke-Kiener <\/strong><br><strong>3. Februar 1936 &#8211; 28. Januar 2020<br><\/strong>\u201eJoe\u201c wurde er von seinen Kollegen genannt. Ein \u201eH\u00f6lziger\u201c im besten Sinne. Joe liebte den Werkstoff Holz \u00fcber alles. Sein grossartiges handwerkliches Talent wurde \u00fcberall bewundert und gesch\u00e4tzt. Er liebte den Gesang im M\u00e4nnerchor, diskutierte nach den Proben engagiert \u00fcber Gott und die Welt mit den S\u00e4ngerkollegen. Auch auf M\u00e4nnerchorreisen und Ausfl\u00fcgen war Joe mit Begeisterung dabei. Joe lebte im Herbst seines Lebens mit seiner Frau Gaby in Luzern. Eine Delegation der Entlebucher S\u00e4nger verabschiedete Joe am Beerdigungsgottesdienst in Luzern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Walter Fridolin Arnet &#8211; R\u00fctimann<\/strong><br><strong>28. Juni 1925 &#8211; 2. M\u00e4rz 2020<br><\/strong>Unser Ehrenmitglied Walter war ein begnadeter 1. Tenor im M\u00e4nnerchor. Er f\u00fchrte den Verein &#8211; damals noch unter dem Namen &#8222;M\u00e4nnerchor Frohsinn&#8220;, auch als Pr\u00e4sident. Sein grosses organisatorisches Talent und seine Grossz\u00fcgigkeit stellte er dem Verein immer wieder gerne zur Verf\u00fcgung. Er war ein M\u00e4nnerch\u00f6rler mit viel Herzblut, Humor und Menschlichkeit. Musikalisch wurde Walter von den Entlebucher S\u00e4ngern und der Musikgesellschaft Entlebuch am Beerdigungsgottedienst in Entlebuch verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anton Schaller-Waser<\/strong><br><strong>11. November 1933 &#8211; 03. Mai 2020<br><\/strong>Toni war ein begeisterter und voll motivierter S\u00e4nger. Jahrelang ist er eine halbe Stunde vor Probenbeginn erschienen, um den Saal herzurichten, dabei die St\u00fchle genau im Halbkreis und nach Stimmenregister aufzustellen und die entsprechenden Noten bereit zu legen. F\u00fcr die gute Stimme sorgte er mit seinen legend\u00e4ren Halsgueztli. Und wenn der Vorrat langsam zur Neige ging, sorgte er gewissenhaft f\u00fcr Nachschub. Mit sehr grossen Bedauern musste musste er in den letzten Jahren immer \u00f6fters auf die Proben verzichten. Das vorger\u00fcckte Alter und die eingeschr\u00e4nkte Gesundheit erlaubten es ihm nicht mehr, bei uns mitzusingen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas Leben ist wie ein Lied ohne vorherige Proben. 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